17.02.2013

Besuch aus Deutschland



Nachdem eine Woche die Grosseltern bei uns waren, hatten wir eine weitere Woche Besuch von einem sehr guten Freund aus Deutschland. Die vergangene Woche war somit eine wirklich sehr schöne. 
Teile für unser Eisenbahnschienennetz, die ich hier entweder nicht oder nur sehr teuer bekomme, hatte ich ihm vorher gemailt. Er hatte sie dann bestellt und unseren Jungen mitgebracht. Das war echt toll! Jetzt haben wir zwei batteriebetriebene neue Lokomotiven, biegbare Schienen, zusätzliche Brückenpfeiler und eine Vierer-Verteiler-Schiene. Einfach spitze! Denn nicht nur Leon und Luka habe Spass daran. Ich auch! Denn Strecken bauen ist bei uns eine tägliche Beschäftigung, in der wir mittlerweile unschlagbar geworden sind.


Da der Besuch in die Faschingszeit fiel, haben wir auch gefeiert. Luka und Leon verkleideten sich als Piraten und wurden dementsprechend geschminkt. Nachher wollten sie dann auch noch Tiger und Frosch sein… Wir hatten alle unseren Spass!


An einem Abend ist Zando mal wieder ausgebüchst. Und das gerade als wir schlafen gehen wollten. Somit mussten wir eine knappe Stunde warten, bis der Herr von seinem Ausflug zurückgekommen ist. Denn ihn suchen wäre ein sinnloses Unterfangen. Einen schwarzen Hund auf unbeleuchteten Feldern und Wegen zu sehen ist schier unmöglich. Man könnte direkt an ihm vorbeigehen und würde es nicht merken.   


Die Ferien waren ja nun vorbei und Leon ging diese Woche wieder in den Kindergarten. Klar, dass er erstmal krank wurde. Gleich am dritten Tag fehlten die Hälfte der Kinder. Leon hatte aber nur eine Nacht Fieber. Luka, der sich sofort ansteckte, etwas länger. Er hatte einen Tag und eine Nacht Fieber. Dann war der Spuk auch schon wieder vorbei. Da hatten wir nochmal Glück!


Keine Frage, die vergangene Woche war für uns alle sehr toll. Morgens sind die Kinder zu unserem Besuch ins Bett gehüpft und er hat –tausend Dank- gleich bis zum Frühstück mit ihnen gespielt. Eigentlich hat er den ganzen Tag mit den beiden gespielt. Der Abschied war entsprechend traurig. Als wir ihn gestern Mittag verabschiedeten kullerten Luka die Tränen. “Er soll nicht fahren, er sooooll niiiiicht faaaahren” jammerten ihm beide hinterher. Den Rest des Tages waren die beiden natürlich lustlos und geknickt. Damit sie heute wieder bessere Laune bekommen, war unser deutscher Spielkamerad da. Ab morgen fängt dann wieder der ganz normale Wahnsinn für uns an…